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Einbürgerungsverfahren

Über die Erteilung beziehungsweise die Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes entscheidet:

  1. der Gemeinderat bei Gesuchen von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern sowie unmündigen Ausländerinnen und Ausländern;
  2. die Gemeindeversammlung in einer Urnenabstimmung bei Gesuchen von mündigen Ausländerinnen und Ausländern, sofern ein Ablehnungsantrag gestellt wird.

Das Einbürgerungsgesuch ist auf dem amtlichen Formular zusammen mit den Gesuchsunterlagen an das Amt für Justiz, Kreuzstrasse 2, 6371 Stans, zu richten. Dem Einbürgerungsgesuch sind beizulegen:

  • Zivilstandsamtliche Ausweise der gesuchstellenden Personen und ihrer in die Einbürgerung einzubeziehenden unmündigen Kinder
  • Wohnsitzbescheinigung
  • Auszug aus dem Strafregister
  • Bescheinigung des Betreibungsamtes über die in den letzten zehn Jahren durchgeführten Pfändungen, ausgestellten Verlustscheine und eingeleiteten Betreibungen
  • Lebenslauf
  • Erklärung betreffend Verzicht auf weitere Bürgerrechte gemäss Art. 14 des Bürgerrechtsgesetzes

Auf Stufe der Gemeinde wird das Verfahren bis zur Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes abgeschlossen. Nachher erfolgt die Übermittlung des Gesuches an das Bundesamt für Migration, das über die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung entscheidet. Schliesslich ist der Landrat für die Erteilung des Kantonsbürgerrechtes zuständig.

 

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Internetseite vom Amt für Justiz Nidwalden.

Preis

gemäss Gebührentarif Bürgerrechtsgesetz
Einbürgerung

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