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Frühere Besiedlung

 

Prähistorische Funde im Dörfli (römisches Raucherpfeiflein und ein Serpentilbeil), entdeckt am untern Trübseeweg in einer Bachrunse, weisen auf eine uralte Benützung des Jochpassweges hin. Keltoromanische Flurnamen wie Guber (Geröllhalde) und Pratelen (Wiese), beide in Oberrickenbach, bezeugen eine frühe Besiedlung unserer Gemeinde. Das Güterverzeichnis des Klosters Muri von 1065 nennt Kernalp, Sinsgäu und Trübsee, Alpen innerhalb unserer Gemeindemarken, die schon damals eine organisierte Nutzungsart aufwiesen. Aus der Zeit der ersten Landnahme durch die Alemannen stammen die „ingen-Namen“. Humligen, in der Bletzetürti, ist wohl der einzige Orts-Flurnamen in Nidwalden dieser Art. Humligen lässt uns den ältesten Siedler dieses Gebietes erkennen, nämlich einen „Hugimar“. Daraus entstand auch „Hummel“ ein altes Ürtnergeschlecht von Wolfenschiessen. Einer alten Sage gemäss, die sich aus dem 11. Jahrhundert datieren soll, wurde damals das Dorf Humligen mit Kirche und vielen Häusern von einem „Bergschutt“ zugedeckt. Auch die dortige Salzquelle und Salzpfanne wurde zerstört. Zur Salzpfanne gehörte das verbriefte Holzbaurecht von Engelberg bis Sattel im Schwyzerlande. Auf dem entstandenen Schutthaufen liegt heute auch die Liegenschaft Humligen, und der Flurname „Sulzmatt“ dürfte auf die Salzgewinnung hinweisen.

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